Vorstand

Geschäftsführender Vorstand nach § 26 BGB

Annerose Beyer

Sie ist Rentnerin und arbeitet noch an drei Tagen pro Woche als Schuldner- und Insolvenzberaterin. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft war sie bis zur Wende in der Wirtschaft tätig und sattelte 1990 auf die soziale Arbeit um. Seit 2006 ist sie Mitglied des Vereins, arbeitete von 2006 bis 2010 hauptberuflich als Leiterin des Frauentreffs Alt-Lichtenberg und engagierte sich ehrenamtlich für den Kieztreff UNDINE. Diese Erfahrungen bringt sie nun in die Vorstandsarbeit ein. Ihr ist sehr wichtig, dass das SOZIALWERK des dfb sein Wirken als erfolgreicher und geschätzter Teil der sozialen Infrastruktur Lichtenbergs fortsetzt. Das gilt besonders auch für das Miteinander im Verein – wie in aufgeschlossener und solidarischer Weise einander geholfen, miteinander gelebt und gearbeitet wird.

Annegret Gabelin

Nach dem Philosophiestudium beruflich vor allem in der Erwachsenenbildung tätig, ist sie seit 2014 Mitglied des Vereins. Ihr Ziel in der Vorstandsarbeit ist es, gemeinsam mit vielen Mitstreiter*innen, den Verein zu erhalten und in die Zukunft zu führen. Wichtig ist ihr dabei, die sozialen Angebote in den Projekten und Einrichtungen weiter zu stärken und zugleich die Vernetzung in der Nachbarschaft auszubauen, damit der Verein auch unter den aktuellen Herausforderungen der Pandemie seinen Beitrag leistet, für alle Menschen im Kiez soziale und demokratische Teilhabe zu ermöglichen.

Christian Otto

Der Erziehungswissenschaftler gehört dem Verein seit 2014 an. Zunächst leistete er Bundesfreiwilligendienst im ehemaligen Club Spittelkolonaden in der Leipziger Straße, später leitete er die Einrichtung. Seit 2016 engagiert er sich ehrenamtlich im Vereinsvorstand. Besonders begeistert ihn an der Arbeit des Vereins die Möglichkeit, Menschen alter Lebensalter in ihren vielfältigen sozialen und persönlichen Kompetenzen zu fördern. Werte wie Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit und Teamgeist sind ihm wichtig. Das pragmatisch ausgerichtete Wirken des Vereins hat für ihn Vorbildfunktion und wird in der Gesellschaft deshalb auch künftig gebraucht. So bringt er sich neben seiner beruflichen Tätigkeit in der Geschäftsführung eines privaten gemeinnützigen Bildungsträgers im geschäftsführenden Vorstand des Vereins ein.

Geschäftsführerin

Anett Vietzke
Anett Vietzke

Nach langjähriger und internationaler Tätigkeit in der Kultur- und Medienproduktion an der Schnittstelle von Film und Sozialem sowie in der Öffentlichkeitsarbeit für gemeinnützige Organisationen, arbeitet sie seit 2018 für das SOZIALWERK des dfb. Als Leiterin des sozialen Treffpunktes Kieztreff UNDINE entwickelte sie generationenübergreifende Angebote für eine interkulturelle Nachbarschaft mit dem Ziel, ein demokratisches, inklusives Gemeinwesen und bürgerschaftliches Engagement zu stärken und gesellschaftliche Teilhabe für jedermensch zu ermöglichen. Es entstanden Projekte in Kooperation mit KulturLeben – Schlüssel zur Kultur e.V., dem Stadtteilzentrum Lichtenberg Nord, der oskar freiwilligenagentur, der Jungen Islamkonferenz, Yaar e.V. und anderen. Sie ist seit 2018 Mitglied des Vereins, seit Juli 2020 Geschäftsführerin und seit November 2020 kooptiertes Vorstandsmitglied.

Weitere Vorstandsmitglieder

Thomas Knapp

Er hat Medienkunst Film studiert und eine Zusatzausbildung als Theaterpädagoge (BuT) absolviert. Seit vielen Jahren arbeitet er mit Kindern und Jugendlichen vornehmlich in medien- und filmpädagogischen Projekten. Er ist Mitglied und Vorstand der SEELAND Medienkooperative e.V., die es sich zur Aufgabe gemacht hat, gemeinwohlorientierte, nicht-kommerzielle Filmkunst und Medienbildung zu fördern und sozio-kulturelle Projekte durchzuführen. Zum Verein kam er 2018 durch seinen Mitarbeit im Kinderclub “kids-OASE”. Hier leitete er das Film- und Schauspielprojekt „Schafft Freundschaft“. Seine Erfahrungen in der Projektentwicklung und Fördermittelakquise bringt er auch in die Vorstandsarbeit ein.

Eva Rohmann

Sie war ein Gründungsmitglied des Vereins und maßgeblich an der Entstehung des Wohnprojektes UNDINE und der Entwicklung des Demokratischen Frauenbundes und seines SOZIALWERKes als Träger für soziale Dienste und Angebote beteiligt. Ihrem ganz persönlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass der Verein als anerkannter Träger der sozialen Arbeit in der Wohlfahrtspflege großes Ansehen und Achtung in der Öffentlichkeit genießt. Seit 2016 arbeitete sie im Vorstand des Vereins, dessen Mitglied sie bis zu ihrem Tode im November 2020 war. Sie hatte noch viele Ideen und Ratschläge, die sie gern in die künftige Entwicklung unseres Vereins einbringen wollte. Leider war ihr das nicht mehr vergönnt. Bis zum Schluss stets von Optimismus und Zuversicht geprägt, konnte sie den letzten Kampf gegen ihre schwere Krankheit nicht gewinnen. Wir werden sie vermissen.