Aktuelles

Mit Smartphone und Tablet im Internet – ein Workshop für Senior*innen

Sie sind über 60 Jahre alt und möchten mehr im Internet ausprobieren? Sie wollen mehr über ihr Tablet und ihr Smartphone wissen und beide Geräte vielseitig einsetzen können? Die Stiftung Stadtkultur bietet im Kieztreff UNDINE einen kostenfreien Workshop speziell für Senior*innen an. Der Kurs richtet sich an Anfänger*innen und Menschen, die sich noch unsicher fühlen.

Der Kurs findet mittwochs, vom 18. Mai bis zum 20. Juli 2022, von 14 bis 16 Uhr, im Kieztreff UNDINE statt. Die Plätze sind begrenzt. Die Anmeldung ist vor Ort während der Öffnungszeiten möglich sowie unter kieztreff.undine(at)sozialwerk-dfb-berlin.de oder 030/577 99 4-19 und -11. Es wäre praktisch, wenn Sie eigene Geräte mitbringen könnten. Einige Leihgeräte können wir zur Verfügung stellen.

Berlin, im Mai 2022


SWS_Seniorenkurs_Kieztreff UNDINE Stiftung Stadtkultur
Nachbarschaftlicher Flohmarkt für Baby- und Kinderbekleidung

Der Kieztreff UNDINE und der Frauentreff Alt-Lichtenberg veranstalten in diesem Jahr endlich wieder einen nachbarschaftlichen Flohmarkt für Baby- und Kinderbekleidung. Alle sind willkommen, ob zum Tauschen, Kaufen, Verkaufen und auch Verschenken.

Wir laden herzlich am Samstag, den 21. Mai 2022, von 10 bis 14 Uhr, in unseren Garten, Hagenstr. 47, 10365 Berlin, Nähe S/UBhf Lichtenberg ein. Wir stellen kostenfrei einen Verkaufstisch und Stühle zur Verfügung und bauen Zelte auf. Über einen Kuchen für das gemeinsame Buffett und eine kleine Spende freuen wir uns sehr. Kinder können im Garten spielen.

Für die Reservierung eines Verkaufsplatzes melden Sie sich bitte unter kieztreff.undine(at)sozialwerk-dfb-berlin.de oder 030/577 99 4-19 oder -11 an. Bitte planen Sie für die Jahreszeit passende und nicht zu große Verkaufsmengen ein. Wir haben im Garten Platz für Fahrräder, aber leider keine Parkplätze für Autos.

Berlin, im Mai 2022


Flohmarkt Mai 2022

Kieztreff UNDINE Flohmarkt
“PROBLEMZONE OSTMANN? Lebenserfahrungen in zwei Systemen” Lesung mit Ellen Händler und Uta Mitsching-Viertel

Auf vielfachen Wunsch der Leser*innen haben die Autorinnen von “Unerhörte Ostfrauen: Lebensspuren in zwei Systemen” im den letzten Jahren 39 Ostmänner zu ihren Lebenserfahrungen befragt.

Matthias Platzeck schrieb in seinem Geleitwort:
„Für viele westdeutsche Landsleute ist der Blick auf den Osten bis heute davon bestimmt, oder besser getrübt, dass oft relativ eintönige und einheitliche Biografien erwartet werden. Was soll es im Osten schon Spannendes gegeben haben? Welch ein Irrtum! Ich finde ich es immer wieder interessant, wie viel Bestimmtheit für gelebtes Leben doch in den jeweiligen Ausgangssituationen und daraus resultierenden Motivationen enthalten ist. Immer wieder schimmert aus den Schilderungen sehr deutlich, dass die DDR eine Arbeitsgesellschaft war – vieles, auch im privaten Leben, rankte sich um den Betrieb, die Brigade. Das Buch macht nochmal sehr deutlich, dass wir einem Irrtum unterliegen, wenn wir denken, dass 1989/90 eine neue Zeitrechnung bei null für alle begonnen hat. Es war eine politische und gesellschaftliche Zäsur, aber die Lebensläufe, die Biografien schrieben sich fort. Was nach diesem Einschnitt passierte, hing oft eng mit den Jahrzehnten davor zusammen – im Guten wie im Schlechten.”

Wir versprechen spannende, traurige, aber auch lustige Geschichten und laden herzlich zu einer Lesung der Autor*innen in den UNDINE-Garten, Hagenstraße 57, 10365 Berlin ein. Anmeldungen sind möglich über kieztreff.undine(at)sozialwerk-dfb-berlin.de oder unter 030/577 99 4-19 oder -11.

Berlin, im Mai 2022


Lesung PROBLEMZONE OSTMANN? Lebenserfahrungen in zwei Systemen

Wir unterstützen Menschen in Ukraine und auf der Flucht mit Sachspenden und Unterkunft

Wir engagieren uns für Menschen in Not und unterstützen Menschen in Ukraine und auf der Flucht mit Sachspenden und Unterkunft. Was wir sammeln, richtet sich nach dem Bedarf der Spendenbrücke-Ukraine und der Spendenübersicht von Berlin Welcome Team auf adiuto.org. Die sauberen, geordneten Spenden können im sozialen Treffpunkt Kieztreff UNDINE abgegeben werden. Wir sammeln in der Hagenstr. 57, 10365 Berlin, von Montag bis Donnerstag 10 bis 16 Uhr und Freitag 10 bis 14 Uhr. Bei Unsicherheiten bitten wir herzlich um eine kurze Abstimmung per Telefon unter 030/577 994-19 oder -11 sowie per E-Mail über kieztreff.undine(at)sozialwerk-dfb-berlin.de.

Für die Ausstattung unserer Wohnungen im Haus, von denen wir vier für Ukrainer*innnen zur Verfügung stellen, benötigen wir außerdem Handtücher; Geschirrtücher; Bettwäsche; Haushaltsgeräte wie Toaster, Kaffeemaschine, Wasserkocher sowie Umzugskartons und Transportkisten. Wenn sie uns unterstützen möchten, Wohnraum für geflüchtete Menschen aus Ukraine herzurichten, freuen wir uns über eine Spende auf unser Spendenkonto bei der Berliner Volksbank, IBAN: DE20100900002843462041, Verwendungszweck: Ukraine-Hilfe.


Informationen für Menschen aus Ukraine und ehrenamtlich Helfende  https://www.berlin.de/laf/ankommen/fluechtlinge-aus-der-ukraine/

Eine Auswahl verifizierter Hilfsprojekte gibt es auf der Seite des Berliner Senates: https://www.berlin.de/ukraine/helfen/

Hier veröffentlicht der Berliner Senat mehrsprachig aktuellste Informationen für flüchtende Menschen: https://www.berlin.de/ukraine/

Alle Infos für in Lichtenberg angekommene Menschen aus Ukraine: https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/aktuelles/ukraine/

Auch der Flüchtlingsrat Berlin hat Informatonen zusammengestellt: https://fluechtlingsrat-berlin.de/news_termine/ukraine/

Berlin, im April 2022

Wir verurteilen den Angriff auf Ukraine und die Menschen dort aufs Schärfste

Wir teilen dieses Statement des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin gegen den Krieg und für Zusammenhalt:

“Wir verurteilen den Angriff auf die Ukraine und auf die Menschen dort aufs Schärfste. Der Krieg muss sofort beendet werden! Unsere Mitglieder und wir als Verband tun jetzt alles, um die zu unterstützen, die bei uns Schutz und Sicherheit suchen. Ihnen gehören unsere Hilfe und ganze Solidarität. Diese Aggression richtet sich nicht nur gegen die Ukraine, sondern gegen ein friedliches Zusammenleben überhaupt. Das nehmen wir nicht hin und setzen uns uneingeschränkt für ein demokratisches und menschliches Europa ein. Wir machen uns stark für Zusammenhalt auch hier in Berlin und stehen zusammen, unabhängig von der Herkunft der Menschen. Wir lassen uns nicht spalten und stehen gemeinsam nach innen und nach außen für unsere Werte: Offenheit, Vielfalt, Toleranz. Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin”


Für alle Menschen, die in dieser schlimmen Situation in der Ukraine oder aus der Ukraine flüchtenden Menschen helfen möchten, gibt es eine Auswahl verifizierter Hilfsprojekte auf der Seite des Berliner Senates: https://www.berlin.de/ukraine/helfen/

Außerdem hat der Berliner Senat mehrsprachig aktuellste Informationen für flüchtende Menschen veröffentlicht: https://www.berlin.de/ukraine/

Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat zudem zur Unterstützung folgender Aktion aufgerufen: https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/ukraine-krieg-aktion-deutschland-hilft-ruft-zu-spenden-fuer-nothilfe-auf/

Fachinfos veröffentlicht auch der Paritätische Wohlfahrtsverband fortlaufend hier: https://www.der-paritaetische.de/themen/migration-und-internationale-kooperation/ukraine/

Berlin, im März 2022

Luftfilter für unsere kids-OASE – ein fulminanter Start!

Wir sind überwältigt von den ersten Reaktionen und Spenden der ersten Unterstützerinnen und Unterstützer für unser Projekt „Luftreiniger für unsere kids-OASE“. Herzlichen Dank für diesen fulminanten Start. Und bitte spenden Sie weiter. Wir haben uns gar nicht getraut, eine höhere Summe als Spendenziel anzusetzen. Doch wenn das jetzige Spendenziel – 1.500 Euro – übertroffen wird, können wir auch für die anderen Räume der kids-OASE – für den Toberaum, die Leseecke, die Gruppenräume – Luftfilter kaufen und damit überall für gesunde Luft in unserer Einrichtung sorgen.

Ein ganz besonders großes Dankeschön geht an die Berliner Volksbank – nicht nur für die gute Beratung und Begleitung im Vorfeld, sondern auch für die überaus großzügige finanzielle Unterstützung unseres Projekts. 500 Euro erhalten wir als Starthilfe. Darüber hinaus verdoppelt die Volksbank pro Person einmal eine Spende bis zur Höhe von 50 Euro. Also es lohnt sich, viele Unterstützerinnen und Unterstützer zu gewinnen. Sagen Sie Ihren Bekannten und Verwandten, Ihren Freundinnen und Freunden Bescheid und machen Sie selbst mit.

Alle Infos zum Projekt gibt es auf der Plattform der Berliner Volksbank viele-schaffen-mehr.

Berlin, im Januar 2022


kids OASE Gemeinschaft

Unser Kinderclub kids-OASE ist eine offene Freizeiteinrichtung für Menschen zwischen 6 und 14 Jahren.

kidsOASE_Gemeinschaftsraum

Ein Blick in den Gemeinschaftsraum der kids-OASE.

Lebendiger Adventskalender – Wir backen vegane Lebkuchen und flechten Weihnachtsglocken!

Eigentlich wollten wir im Kieztreff UNDINE mit Hjordette leckere Lebkuchen backen und Weihnachtsglocken flechten. Doch die Pandemie hat uns einen Strich durch die Planung gemacht. Aber Lebenskünstler*innen wie Hjördis lassen sich davon nicht entmutigen. So hat sie uns diese tollen Videos gemacht, die zeigen wie man beides leicht selbst machen kann.

Frisch ausgerollt und mit einer großen Auswahl klassischer und heutiger Ausstechformen oder im freestile gestaltet, backt sie uns hier leckere, kleine Lebkuchen zum Verschenken oder natürlich zum selber Essen. Sie hat ein veganes Rezept ausgewählt und ausprobiert und natürlich kann mit allerlei Glasuren und Streusel dekoriert werden.

Außerdem lernen wir von Hjordette, wie man Glocken flechtet, die nicht nur zur Weihnachtszeit eure Wohnung schmücken können. Dazu verwendet sie das Naturmaterial Peddigrohr. Wer mag, kann die selbstgemachten Glocken dann noch mit farbigem Schmuckband verschönern. Geeignet ist dieses Angebot für Kinder ab 6 Jahren und für Erwachsene jeden Alters.

Das gesamte Programm des “Lebendigen Adventskalenders” gibt es hier.

Berlin, im Dezember 2021


Das Rezept könnt ihr euch hier herunterladen.
Und alles über Hjördis Osterburg erfahrt ihr hier.

Und alles über Hjördis Osterburg erfahrt ihr hier.

Lichtenberger Woche der Generationen – Olympiade im UNDINE-Garten

Im Rahmen der „Lichtenberger Woche der Generationen“ veranstalten Frauentreff Alt-Lichtenberg, der Kieztreff UNDINE und der Kinderclub kids-OASE am Freitag, den 1. Oktober 2021, von 14 bis 16 Uhr, in der Hagenstr. 57 eine Olympiade für Groß und Klein.

Wir haben einen spannenden Parcour entworfen. Von Ballzielwurf in Ringe bis zu kleinen Denksportaufgaben – für jede Alterklasse ist etwas dabei! Wir freuen uns auf Sie! Bitte melden Sie sich unter 577 99 4-10/ -11 oder per E-Mail frauentreff.alt-lichtenberg@sozialwerk-dfb-berlin.de an und kommen Sie einfach vorbei.

Das gesamte Programm der “Lichtenberger Woche der Generationen” gibt es hier.

Lichtenberger Woche der Generationen

Gartenfest mit vielen Überraschungen – Es war schön mit euch!

Mit dem Gartenfest in der UNDINE am 3. September 2021 endete offiziell die lange Zeit der Entbehrung größerer kultureller Veranstaltungen unseres Vereins. Bei perfektem Spätsommerwetter begann um 14 Uhr der musikalische Nachmittag. Während sich rund 60 angemeldete Gäste bei Kaffee und Kuchen an den Tischen versammelten, begrüßten Anett Vietzke (Geschäftsführerin) und Annegret Gabelin (Mitglied des geschäftsführenden Vorstands) das Publikum. Sie gaben einen Rückblick auf die Arbeit im Verein und in seinen Einrichtungen während der Pandemie. Damit verbunden war ein großer Dank an alle, die mit ihrem Wirken dafür sorgten, dass Menschen, auch während der besonderen Bedingungen der vergangenen Monate, nicht auf die Unterstützung des SOZIALWERKs verzichten mussten.

Die Anwesenden, darunter der Bezirksbürgermeister und weitere Politiker*innen sowie die Vertreter*innen diverser Partner des SOZIALWERKs empfingen das klare Signal unseres Vereins: Wir sind weiterhin motiviert, unsere Arbeit für das Gemeinwesen fortzusetzten und wir bereiten uns auf neue Herausforderungen vor. Dass sie daran keinen Zweifel hegt, machte Gesine Lötzsch, MdB, mit der symbolischen Übergabe eines Spenden-Schecks des Fraktionsvereins der LINKEN im Bundestag deutlich.

Dann war es endlich so weit, die UNDINE-Schirmherrin Dagmar Frederic betrat die Bühne und zauberte mit ihrer Liveperformance ein freudiges Lächeln in die Gesichter der Gäste. Für eine gute halbe Stunde standen die Kaffeetassen still, weil das Publikum den neuen Songs
aufmerksam lauschte bzw. die bekannten Stücke mitsang. Mit frechen Moderationen leitete die Entertainerin durch ihr Programm. Sie genoss es selbst sichtlich, dass öffentliche Auftritte endlich wieder möglich sind und blickt schon freudig ihren mehrwöchigen Auftritten im
Theaterstück „Lustgarantie“ im Oktober in Dresden entgegen.

UNDINE-Schirmherrin Dagmar Frederic

Zum späten Nachmittag öffneten sich die Tore für die Nachbarschaft und es gab die Gelegenheit alle Einrichtungen des Vereins besser kennenzulernen. Der interkulturelle Nachbarinnentreff des Frauentreffs Alt-Lichtenberg überzeugte mit kulinarischen Spezialitäten aus Syrien. Der Kieztreff UNDINE präsentierte sein Kochprojekt “Kochen im Kiez” mit einer alkoholfreien Sommerbowle und einem in ehrenamtlicher Arbeit entstandenen Kochbuch. Außerdem wurde das nachbarschaftliche Filmprojekt „Lichtenfilm“ präsentiert. Interessierte Besucher*innen führte Holger Grimm, der Leiter des Wohnprojektes UNDINE, durch das Haus. Im Garten gab es Angebote für Kids zum Basteln und Schminken und bei Leckereien vom Grill bot sich die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und den schönen Feierabend zu genießen. Auf der Bühne hörte man pop-rockige Klänge der Band unseres Vorstandmitglieds Christian Otto, der als Sänger und Gitarrist für eine gehörige Überraschung sorgte.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Ausstellungseröffnung „Es war einmal“ zur Langen Nacht der Bilder mit Arbeiten von Teilnehmer*innen des Fotoworkshops im Kieztreff UNDINE, angeleitet von der Kulturpädagogin Diana Juneck. Zu sehen ist die Ausstellung in unseren Räumen noch bis zum 7. Dezember.

Berlin, im September 2021

Paritätische Ehrennadel in Gold für Regina Penske

Die Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Landeverbandes Berlin e. V., Frau Prof. Barbara John, überreichte am 21. August 2021 auf der Jahresmitgliederversammlung unseres Vereins an Regina Penske die Paritätische Ehrennadel in Gold.

Damit wird das außergewöhnliche, über Jahrzehnte andauernde frauen- und sozialpolitische – und zu großen Teilen ehrenamtliche – Engagement von Regina Penske im SOZIALWERK des dfb (Dachverband) e. V., aber auch im Paritätischen Landesverband Berlin e. V. sowie für die Stadt Berlin gewürdigt.

Regina Penske engagiert sich seit mehr als 30 Jahren für die Interessen von Frauen und sozial Benachteiligten, davon 28 Jahre im von ihr mitgegründeten SOZIALWERK des dfb e. V., und setzte sich in verschiedenen Gremien und Netzwerken weit über den eigenen Verein hinaus für bedarfsgerechte soziale Angebote in Berlin und besonders in Lichtenberg ein.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband würdigt Regina Penske auf seiner Website.

Berlin, im August 2021

Ehrung Regina Penske
Wiedereröffnung der Tobe- und Bewegungsecke im Kinderclub kids-OASE

Mit großer Freude nahmen die Kinder der kids-OASE Ende August die durch Spenden des Rotary Clubs Berlin-Unter den Linden neu gestaltete Tobe- und Bewegungsbereich wieder in Besitz. Während der gesamten Pandemie durfte die beliebte und stark frequentierte Ecke aufgrund der Kontakteinschränkungen nicht benutzt werden. Wir nutzten die Zeit, um mit Hilfe einer großzügigen Spende des Rotary Clubs sehr beanspruchte Elemente zu erneuern und den Bereich durch Matten sicherer zu gestalten. Die Lockerungen der Sommermonate machten es möglich, die erneuerte Ecke feierlich zu eröffnen und auch direkt zu erproben.

Bei dieser Gelegenheit wurde eine weitere Spende für die Anschaffung eines neuen leistungsstarken Computers für den Kinderclub überreicht. Der Rechner steht allen Besucher*innen des Kinderclubs für Hausaufgaben und Internet-Recherche zur Verfügung, bietet jedoch auch die Möglichkeit für aufwendigere Grafik-Projekte und Videoschnitt aber auch angeleitetes und begleitetes Spielen.

Für die langjährige Unterstützung unseres Vereins und besonders des Wohnprojekts und der kids-OASE sind wir sehr dankbar und freuen uns, die Freundinnen und Freunde des Rotary Clubs auch weiterhin an unserer Seite zu wissen.

Berlin, im August 2021

Kinderclub kids-OASE Bewegungsecke

kids-OASE Bewegungsraum

Kinderclub kids-OASE Rotary Club Spende

Präsentation im UNDINE-Garten: Lichtenberger Lokal-o-mat geht online

Am 26. September 2021 werden die Bezirksverordneten für Lichtenberg gewählt. Wer sich zu den Wahlen informieren möchte, kann hierfür ab dem 20. August 2021 den Lichtenberger Lokal-o-mat nutzen. Der Lokal-o-mat ermittelt über ein einfaches Abfragetool die Übereinstimmung eigener politischer Positionen mit den Positionen ausgewählter Parteien und Wählergemeinschaften. Der Lokal-o-mat enthält 30 Thesen mit Lichtenberg-Bezug. Diese wurden von einer 12-köpfigen Jury aus der Zivilgesellschaft herausgearbeitet. 12 der antretenden Parteien haben auf die Thesen geantwortet.

Zum Start des Lokal-o-maten laden der Runde Tisch für politische Bildung und der Kieztreff UNDINE zur Abendveranstaltung am Freitag, den 20. August, von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr, in den UNDINE-Garten in der Hagenstraße 57, 10365 Berlin, ein. Hier wird der Lokal-o-mat präsentiert und die Gäste bekommen in einem feierlichen, informellen Ambiente die Möglichkeit zum Austausch und Ausprobieren des Internet-Tools.

Umgesetzt wurde der Lokal-o-mat durch die Gesellschaft für Informationen und politische Beteiligung e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt und Runden Tisch für politische Bildung. Aufgrund der Corona-Pandemie können Gäste nur mit vorheriger Anmeldung eingelassen werden.

Melden Sie sich bitte bei Sandrine Woinzeck vom Kieztreff UNDINE an: kieztreff.undine(at)sozialwerk-dfb-berlin.de oder telefonisch unter 030/577 99 4-19/11.

Berlin, im August 2021

Lokalomat Launch Lichtenberg

Ein neues Fahrzeug für das Wohnprojekt UNDINE

Anfang Juli konnten wir endlich den über 20 Jahre alten Renault Kangoo ersetzen und unseren Dacia Dokker – liebevoll BOLLE genannt – erwerben. Er wurde zu einem sehr großen Teil finanziert aus den Spenden der Karteninhaber*innen für das Benefizkonzert am 7. März 2020, das ein erstes Opfer der Corona-Pandemie war und leider ausfallen musste. Sehr viele Karteninhaber*innen ließen sich die Rückerstattung für die Konzertkarten nicht auszahlen, sondern spendeten das Geld für das neue Fahrzeug. Eine weitere große Spende für das neue Fahrzeug kam vom Rotary Club Berlin–Unter den Linden einem langjährigen Förderer des Wohnprojektes UNDINE und des Kinderclubs kids-OASE. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern.

Berlin, im Juli 2021

Bolle - Dacia Dokker

Kieztreff UNDINE: Bürger*innendialoge zur Wahl – Wer will Was?

Um uns auf die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vorzubereiten, starteten im Kieztreff UNDINE am Mittwoch, den 26.05.2021, unsere Bürger*innendialoge zur Wahl. In mehreren Veranstaltungen befassen sich interessierte Nachbar*innen mit den Wahlprogrammen der Parteien auf Landes- und Bezirksebene. Jede Veranstaltung hat einen anderen Fokus, z.B. Mieten und Bauen oder Bildung. Anders als in vielen Veranstaltungen zur Wahl, gestalten die Teilnehmenden die Abende selbst aktiv mit. Politische Akteur*innen sind auch dabei, stehen aber nicht im Vordergrund, sondern machen mit.

Das Thema der ersten Veranstaltung war „Mieten und Bauen“. Der UNDINE-Garten bot reichlich Platz, um sich in mehrere Gruppen zu teilen. Jeder Gruppe wurde eine Partei zugeordnet. Erst einmal ging es darum nur auf der Basis von Auszügen aus dem Wahlprogramm und Statements die Partei zu erraten. Anschließend begaben sich die einzelnen Gruppen ich in die Rolle von Parteimitgliedern und bereiteten sich vor, in einer Diskussionsrunde die gelesenen Positionen zu vertreten.

Im zweiten Teil präsentierte jede Gruppe ihre Inhalte den anderen Teilnehmenden. Die Sprecher*innen der Gruppe schlüpften in die Rolle von Politiker*innen. Nun konnten die Sprecher*innen der anderen Gruppe aus ihrer Rolle heraus auf Aussagen reagieren und eigene Positionen dagegensetzen. Das war immer dann besonders unterhaltsam, wenn anwesende Politiker*innen ausgerechnet die Position des politischen Gegners glaubwürdig zu vertreten hatten. So verging die Zeit, wie im Flug. Die aktive Beteiligung aller Teilnehmenden sorgte für einen lebendigen Dialog. Die kommunizierten Inhalte orientierten sich automatisch an die Interessen der Anwesenden.

Kieztreff UNDINE Bürgerinnendialoge

Der Besuch des Lichtenberger Bezirksstadtrates Kevin Hönicke (SPD) gab allen Anwesenden abschließend die Möglichkeit, Fragen zu Entwicklungen und Problemen im Bezirk an den verantwortlichen Vertreter des Bezirksamts zu richten.
Es gab ein positives Feedback für dieses Veranstaltungsformat und alle Teilnehmenden blieben bis zum Ende. Das war natürlich erfreulich für uns als Gastgeber*innen. Eine schöne Motivation, um den nächsten Dialog zum Thema Bildung am Mittwoch, dem 23. Juni, ab 18.30 Uhr im UNDINE-Garten vorzubereiten. Wenn Sie dabei sein möchten, melden Sie sich bitte telefonisch unter 577 99 4-11 oder per E-Mail unter kieztreff.undine@sozialwerk-dfb-berlin.de an

Berlin, im Mai 2021

Wir sind dabei! – Trägererklärung für Demokratie und Respekt

Wir haben die Erklärung Berliner Träger für ein demokratisches und respektvolles Miteinander und gegen rechte Hetze und Verschwörungserzählungen unterzeichnet. Die Erklärung entstand auf Initiative des Zentrums für Demokratie (ZvD). 89 Träger für Soziale Arbeit aus der gesamten Stadt gehören zu den Erstunterzeichner*innen.

Im Jahr 2021 stehen mit der Wahl des Abgeordnetenhauses, der Bezirksverordnetenversammlungen und der Bundestagswahl wichtige Ereignisse bevor. Ihre Ergebnisse werden Einfluss haben auf das respektvolle, demokratische und menschenrechtsorientierte Zusammenleben in Berlin.

Im Wahlkampf werden politische Positionen verstärkt und oft polarisierend ausgetragen. Der Wettstreit der Meinungen und Positionen findet aber nicht im luftleeren Raum statt. Eine demokratische Kultur setzt auch Grenzen. Und zwar da, wo Menschengruppen herabgewürdigt, Geschichte geleugnet, Verbrechen verharmlost oder andere diskriminiert werden.Mit Sorge beobachten wir, dass gerade in Wahlkampfzeiten die Würde und Gleichheit aller immer wieder missachtet wird: Rassistische und diskriminierende Klischees werden bedient, Hetze gegenüber ganzen Bevölkerungsgruppen verbreitet und u.a. das Recht auf Selbstbestimmung der sexuellen Identität oder Lebensweise in Abrede gestellt. Auch sexistische, frauenfeindliche und antifeministische Äußerungen sind alltäglich.

In der Berliner Alternative für Deutschland (AfD) bestimmen Vertreter*innen der extrem rechten Parteiströmung „Der Flügel“ den Kurs aktiv mit, auch wenn dieser offiziell als aufgelöst gilt. Gegen rechte Hetze und Verschwörungserzählungen. Durch rassistische und geschichtsrevisionistische vermeintliche „Tabubrüche“ finden so extrem rechte Positionen ihren Weg in öffentliche Debatten. Die Folge: Menschenverachtende Positionen werden immer offener vertreten – nicht nur von Parteienvertreter*innen.

Diese werden nicht nur von rechten Parteien bedient, aber von ihnen oft als primäre Kommunikationsstrategie und Stimmungsmache genutzt. Dieses Absprechen des Menschseins und des Anspruchs auf Gleichheit (GG Art. 3 (1)) ist mit unserer sozialen Arbeit nicht vereinbar.

2021 Ich bin dabei #berlinsolidarisch

Die Gefahr der sozialen Deklassierung als Folge der Coronakrise beschäftigt viele Menschen. Der drohende soziale Abstieg kann ein gefährlicher Nährboden für (antisemitische) Verschwörungserzählungen, (anti-asiatischem) Rassismus und Sozialchauvinismus sein. Nicht zuletzt mit unsere täglichen sozialen/bildungspolitischen Arbeit versuchen wir gesellschaftliche Widersprüche sowie Ausgrenzungsprozesse auszugleichen und zu bearbeiten.Wir wollen mit unserer Arbeit Solidarität sowie eine unteilbare menschliche Würde in breiten Bündnissen leben und aktiv in die Öffentlichkeit tragen. Wir verwehren uns dagegen, dass die Diskussionen um Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen menschverachtend aufgeladen werden.

Die Würde aller Menschen muss, gerade in einer starken demokratischen Debattenkultur, immer geachtet werden und nicht dem Wettstreit der Meinungen oder dem Kampf um Wähler*innenstimmen zum Opfer fallen. Stark sind Positionen dann, wenn sie Menschenrechte nicht in Frage stellen.

Berlin, im April 2021

Lichtenfilm Nibelungenplatz

Lichtenfilm Spaziergang
Kieztreff UNDINE präsentiert: Lichtenfilm – eine Kiezdoku

Alteingesessene und zugezogene Lichtenberger*innen fanden in einer Filmwerkstatt des Kieztreffs UNDINE zusammen. Mit ihren Smartphones drehten sie einen Film, in dem sie zugleich die Hauptdarsteller*innen sind. Sie sprechen über sich selbst, ihren Stadtteil Alt-Lichtenberg, dessen Vergangenheit und Zukunft, zeigen in gemeinsamen Spaziergängen neuen Nachbar*innen interessante Gebäude, Plätze und Parks. So lernen wir Yara und Hazem aus Syrien kennen. Die beiden mussten viele Hindernisse und eine lange Trennung überwinden, um sich gemeinsam in Lichtenberg ein Leben aufbauen zu können. Sie schwärmen von der Ruhe im Kiez – im Gegensatz zur quirligen Mitte – und lauschen mit großem Interesse den Erzählungen der Alt-Lichtenberger*innen. Wir sehen großartige Bilder vom Innenleben des Hubertusbades und verstehen das Engagements des Vereins, dieses historische Stadtbad gegen alle Widerstände sanieren zu wollen. Ein Westberliner Historiker, der sich bei der Aufarbeitung der Geschichte der MfS-Zentrale engagiert, zeigt uns den Gebäudekomplex in der Normannenstraße als Architekturmuseum, als ein Areal, das man sanieren und entwickeln könnte. Ein 83-jähriger Wissenschaftler, der seit 50 Jahren hier wohnt, erzählt davon, wie die Anwohner*innen auf die Gestaltung des großen Spielplatzes Einfluss nahmen. Alle schätzen den Stadtteil, der das soziale Miteinander im Kiez erhalten konnte, viele Vereine und engagierte Leute im Kiez tragen dazu bei. Die Doku endet mit Gedanken zum Begriff Heimat: Vertrauen, Zuverlässigkeit, Familie, ein Ort, der durch hier lebende Menschen zur Heimat wird, eine lebendige Erinnerung an das erste Leben in der DDR und Freude und Stolz über das, was in den letzten Jahren gemeinsam gestaltet werden konnte. Begleitet wurde das Projekt von kameradisten.org. Es wurde gefördert durch den Aktionsfonds 2020 – Partnerschaften für Demokratie Lichtenberg unter https://lichtenfilm.de/ ist der Film im Netz abrufbar.

SOW Staffelstabübergabe

SOW Vorstandswechsel
Feierliche Übergabe an den neuen Vorstand unseres Vereins

Die Übertragung aller Ämter an den im Juni gewählten Vorstand, in Form eines symbolischen Staffelstabs, übergeben von Regina Penske an Annegret Gabelin, konnte im August gefeiert werden. Unter Beachtung aller Auflagen zur Eindämmung des Corona-Virus versammelten sich langjährige Arbeitspartner*innen aus dem Sozialwesen, der Politik und der lokalen Wirtschaft, um diesen bedeutenden Moment mit uns zu teilen. Die Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, Frau Prof. Dr. Barbara John, eröffnete den Reigen kurzer Grußworte. Sie ließ uns teilhaben an ihren Eindrücken und Erfahrungen aus der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Verein und würdigte das 27-jährige Engagement von Regina Penske. Außerdem sprachen u. a. unser Ehrenmitglied Gisela Steineckert, Bezirksbürgermeister Michael Grunst und die frühere Vereinsvorsitzende Dr. Barbara Höll. Peter Müller, Aufsichtsratsvorsitzender der WBG VORWÄRTS eG, überreichte eine großzügige Spende. Auch die neue Geschäftsführerin des Vereins, Anett Vietzke, vielen als Leiterin des Kieztreffs UNDINE bekannt, wurde vorgestellt. In anschließenden Gesprächen mit unseren Gästen brachten viele ihre Dankbarkeit für die gute Zusammenarbeit zum Ausdruck und bekundeten ihre Bereitschaft, mit dem neuen Vorstand und der Geschäftsführerin daran anzuknüpfen. Frisch Gegrilltes, kühle Getränke und funkige Klänge der Band „The Time Keepers“ sorgten für eine angenehme Stimmung.

Rotary Club Berlin Unter den Linden

Rotary Club Kinderclub kids OASE
Rotary Club Berlin-Unter den Linden unterstützt das Wohnprojekt UNDINE

Dank einer Spende des Rotary Clubs Berlin-Unter den Linden konnte das Wohnprojekt UNDINE einen neuen Transporter anschaffen. Der Bus ermöglicht die Abholung und den Transport umfangreicher Möbelspenden für von Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit betroffene Menschen. Seit 2014 engagierte sich der Rotary Club Berlin-Unter den Linden für das Wohnprojekt. In den vergangenen sechs Jahren ist eine intensive Verbindung entstanden, gewachsen durch regelmäßigen Austausch über die Entwicklung des Projektes, Begegnungen bei zahlreichen festlichen Anlässen wie den Benefizkonzerten des SOZIALWERKes des dfb oder durch Besuche im Objekt Hagenstraße 57, zuletzt im Sommer 2020 gemeinsam mit der Schirmherrin Dagmar Frederic. In diesem Zusammenhang entstand auch das Foto und der Kinderclub “kids-OASE” wurde mit einer Spende bedacht. Wir danken den großzügigen Spender*innen herzlich.

Flyer_Lichtenberger-Corona-Nachbarschaftshilfe
Corona-Nachbarschaftshilfe in Lichtenberg auch mit uns

Die Corona-Pandemie stellt die Gemeinwesenarbeit im Bezirk Lichtenberg vor große Herausforderungen. Von einem Tag auf den anderen schlossen die Einrichtungen der Nachbarschaftsarbeit im März 2020. Beratungsangebote für Familien, Senior*innen und besonders bedürftige Menschen konnten plötzlich nicht mehr wie gewohnt stattfinden. Interessensgruppen und Workshops mussten neu gedacht werden. Die lokalen Akteur*innen der Stadtteilarbeit in Kooperation mit der OE Sozialraumorientierte Planungskoordination des Bezirksamtes Lichtenberg und der oskar freiwilligenagentur zögerten nicht. Nach einem Workshop am 18. März wurde innerhalb kurzer Zeit eine Datenbank entwickelt und ein Hilfsnetzwerk geplant. Ziel war es hilfsbedürftige und hilfsbereite Nachbar*innen sicher und möglichst barrierefrei miteinander in Kontakt zu bringen. Eine Hotline des Bezirksamtes bot den Zugang für weniger digital affine Bürger*innen. Alle anderen konnten Bedarfe, aber auch Hilfsangebote direkt in die Datenbank eintragen. Die oskar freiwilligenagentur übernahm dann die Vermittlung. Wie viele andere lokale Akteur*innen beteiligte sich der Kieztreff UNDINE an der Entwicklung, unterstützte Öffentlichkeitsarbeit und Werbung und leistete Dienst in der Hotline. So gelang es, ältere, behinderte, an COVID-19 erkrankte oder andere bedürftige Bürger*innen mit dem Notwendigsten zu versorgen – Nahrungsmittel, Masken, Gespräche. Viele Konzepte zur Digitalisierung in der Stadtteilarbeit wurden seit März innerhalb kürzester Zeit Realität. Im Kiezteff UNDINE entwickelten sich, neben der Corona-Nachbarschaftshilfe, der Fotoworkshop mit der Kulturpädagogin und Fotografin Diana Juneck online weiter wie auch zahlreiche Beratungsangebote.